Stellen Sie sich vor: Es sind draußen knapp 30 Grad, Sie parken Ihr Auto für Besorgungen, die nicht länger als 15 Minuten dauern. In dieser Zeit können die Innentemperaturen im Fahrzeug bereits 38 Grad erreichen, nach weiteren fünf Minuten sogar die 45-Grad-Marke überschreiten (siehe Grafik). Entgegen einer weit verbreiteten Meinung entwickelt sich diese Hitze unabhängig davon, ob die Karosserie hell oder dunkel lackiert ist.
Daraus folgt: Kinder und Tiere dürfen im Sommer nicht im Auto zurückgelassen werden. Auch nicht bei leicht geöffneten Fenstern oder auf einem schattigen Parkplatz. Die klare Regel lautet: Überhaupt nicht, unter keinen Umständen.
Verhindern lässt sich das Aufheizen eines Autos im Sommer nicht. Man kann aber vorbeugen – beispielsweise mit einem schattigen Parkplatz und einer Sonnenschutzmatte für die Windschutzscheibe. Sie wird innen angebracht, ähnlich dem „Vereisungsschutz“ für den Winter. Aber auch dann gilt: Geparkt wird nur das Auto – kein Passagier darin.
Die KÜS wünscht gute und sichere Fahrt durch einen schönen Sommer!

Foto: pexels/Joost van Os
Grafik: ADAC


