Rallye Monte-Carlo Historique 2026: Zweite Teilnahme für die KÜS

Zum zweiten Mal gingen KÜS-Hauptgeschäftsführer Peter Schuler und Copilot Yannic Wilkin bei der Rallye Monte-Carlo Historique an den Start. Nach ihrem Debüt im Vorjahr traten sie auch 2026 im Porsche Carrera GT von 1981 für das HRRT Team Germany an. Die traditionsreiche Veranstaltung zählt zu einer der renommiertesten historischen Motorsportevents Europas und wird seit 1998 jährlich ausgetragen. Sie erstreckt sich über rund eine Woche und stellt Mensch und Maschine gleichermaßen in puncto Präzision, Ausdauer und Zuverlässigkeit vor höchste Anforderungen.

Sternenfahrt mit technischen Herausforderungen

Für die Ausgabe 2026 waren 246 Teams aus 28 Nationen gemeldet. Den Auftakt bildete die zweitägige Sternenfahrt mit sechs Startorten in ganz Europa: John O’Groats in Schottland, Barcelona in Spanien, Monte-Carlo in Monaco, Reims in Frankreich, Turin in Italien sowie Bad Homburg v. d. H. in Deutschland. Bereits hier waren erste Durchfahrtskontrollen zu absolvieren.

Für Peter Schuler und Yannic Wilkin verlief die Anfangsphase nicht reibungslos: Technische Probleme am Rallyefahrzeug sorgten bereits frühzeitig für zusätzliche Anspannung und Herausforderungen, welche allerdings souverän gemeistert wurden.

Starker Start in die Wertungsprüfungen

Das Duo konnte somit planmäßig das Ziel der Sternenfahrt im französischen Valence, wo erstmals alle Teilnehmer zusammenkamen, erreichen. Von dort aus starteten auch erstmals alle Teilnehmer auf die insgesamt 18 Wertungsprüfungen. Nach den ersten sechs Prüfungen lagen Peter Schuler und Yannic Wilkin auf einem sehr guten 18. Gesamtrang und damit in den Top 20 des hochklassigen Starterfeldes. Ein Ausrutscher im Schnee auf der zwölften Wertungsprüfung sowie weitere technische Herausforderungen führten jedoch dazu, dass sie in der Gesamtwertung weit zurückfielen. Erschwerend kam hinzu, dass sich der Winter von seiner besonders wechselhaften Seite und damit in klassischen Monte-Bedingungen zeigte:  Bedingungen, die vom strahlenden Sonnenschein bis hin zum Schneechaos reichten.

Nachtprüfungen am legendären Col de Turini als Höhepunkt

Zu den Höhepunkten der Rallye Monte-Carlo Historique zählen neben den bis in die Nacht hinein ausgetragenen Wertungsprüfungen vor allem die zwei legendären Pässe in Frankreich: der Col de Braus (1.002 Meter) und insbesondere der Col de Turini auf 1.607 Metern Höhe. Beide gelten als extrem anspruchsvoll und sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Rallye-Geschichte. Nicht umsonst tragen sie den Spitznamen „Nacht der langen Messer“, denn Dunkelheit, Kälte und enge Bergstraßen geben diesen Prüfungen häufig eine entscheidende Bedeutung im Gesamtklassement. Hier begeisterten Peter Schuler und Yannic Wilkin mit ihrer Performance die zahlreichen Zuschauer.

Zufriedenes Fazit nach rund 1.500 Kilometern

Am Ende der Rallye Monte-Carlo Historique 2026 hatte das Duo rund 1.500 Kilometer zurückgelegt – darunter mehr als 200 Kilometer auf Wertungsprüfungen, die erstmals auf eigens abgesperrten Straßen ausgetragen wurden. „Die Herausforderungen bei dieser zweiten Rallyeteilnahme waren insgesamt sehr hoch. Das gehört dazu, und so blicken wir auf ein unvergessliches Erlebnis mit bleibenden Eindrücken zurück“, lautete das gemeinsame Fazit von Peter Schuler und Yannic Wilkin. In der Gesamtwertung belegte das Duo Platz 70 und erreichte innerhalb des HRRT Team Germany Rang drei, das als Team den elften Platz erzielte. Den Gesamtsieg sicherte sich das spanische Duo Luis Climent Asensio-Carles und Jimenez Valls auf einem BMW 323i.

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