Radarsensoren sind in modernen Fahrzeugen längst selbstverständlich. Sie sind oft unsichtbar am Fahrzeug angebracht, z. B. hinter einer Stoßstange oder einem Markenemblem. Diese Platzierung ist bewusst diskret gewählt. Dabei werden Sensor und Anbauteil vom Fahrzeughersteller technisch aufeinander ausgelegt und abgestimmt, damit die Funktion des Sensors nicht beeinträchtigt wird. Anders ist es, wenn das Bauteil vor dem Sensor oder der Sensor selbst durch Einwirkung von außen verändert wird. Jeder Kratzer im Lack, ein Überlackieren von wenigen µ oder ein kleiner (Bagatell)unfall kann die Funktion des Sensors stark beeinträchtigen. „Kleiner Knall – große Wirkung.“
Hier möchte die KÜS mit dem ARPA ansetzen. Ziel ist, Beeinträchtigungen von Sensoren zu finden, die ohne ein solches Gerät unentdeckt bleiben würden. Damit möchte die KÜS evaluieren, inwiefern diese Technik dazu genutzt werden kann, Funktionseinschränkungen im Rahmen der regelmäßigen Hauptuntersuchungen schnell und sicher zu detektieren. Wenn sich der Ansatz bewährt, dann kann hier ein echter Mehrwert für die Fahrzeugsicherheit von Morgen geschaffen werden.




